Friede beginnt damit, daß jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert.  — Thich Nhat Hanh

Ich begann vor über zwei Jahren mit meinem „Yoga-Weg“. Eine Freundin von mir hatte grade ihre Yogalehrerin Ausbildung abgeschlossen und ich besuchte ihre Stunde eigentlich nur, um sie zu „unterstützen“. Unter Yoginis stellte ich mir super sportliche und sehr bewegliche Menschen vor, die mit Räucherstäbchen in der Hand friedlich durch die Welt sprangen – also ganz und gar nicht der Menschentyp, der ich damals noch war. Ich liebte es auf der Couch zu liegen und mir meine Lieblingsserien anzuschauen. Sport war für mich ein Grauen, da ich dank meiner Körpergröße zur Steifheit und Verspannungen neige. Doch wie so häufig im Leben, kann man in der Rückschau genau diesen einen Moment festmachen, der das eigene Leben so grundlegend veränderte.

In Graz begann ich daraufhin ein wunderbares Yoga Studio „Yogalife“ (www.yoga-life.at) zu besuchen, mit der tollen Yoga-Lehrerin Nikki. Dank ihres inneren Leuchtens brachte sie mir Yoga in seiner schönsten Art und Weise bei. Denn es ging gar nicht darum, seinen Fuß hinter den Kopf zu bekommen oder möglichst toll in seiner Asana auszusehen, sondern darum, zu sich selbst zu finden. Keiner sah zu mir, wenn ich bei einer Asana die Balance verlor und dem Boden „Hallo“ sagte oder laut meinen Atem ausblies. Ich fühlte mich zum ersten Mal in meinem Leben, mit meinem Körper im Einklang und erfreute mich daran Sport zu machen.

Aber erst als ich Graz lebewohl sagte und zurück in meine Heimatstadt Mainz kam, durchlebte ich sachte, aber stetig einen Wandel. Ich fand in Sky von „Yoga at Sky“ (www.yogaatsky.de) erneut eine wunderbare Leherin und Leiterin, die mir zeigte, dass man auch als geschminkte und gut frisierte Frau Yoga machen kann und Räucherstäbchen wirklich nichts mit Yoga oder der eigenen Spiritualität zu tun haben. Innerhalb eines Jahres steigerten sich meine Besuche im Studio von einmal wöchentlich zu drei- bis viermal in der Woche. Plötzlich spürte ich, wie sich alte Blockaden auflösten und Platz für neues schafften. Wie nicht nur mein Körper, sondern auch mein Geist flexibler wurde. Das sich neben den körperlichen Asanas noch so viel mehr bei Yoga entdecken ließ: Beispielweise Meditation, eine nachhaltige Lebensweise, fair hergestellte Kleidung und vor allem Liebe für sich selbst und alle Lebewesen auf dieser Welt. Aus diesem Grund starte ich diesen Blog, um meine Begeisterung für Yoga in die Welt hinauszutragen.

So let´s start…

Namaste 🙂

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